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Man hat gestern die zeitlich unbegrenzte Vorratsdatenspeicherung im Bundestag durchgewunken. Zur Verschleierung dieser Absicht wurden mit kleinen Häppchen versucht, beim gemeinen Bürger einen positiven Eindruck zu erwecken und den damit verbundenen massiven Eingriff in die Grundrechte schönzureden. So wurden Dinge zur Veränderung vorgeschlagen, die schon lange geändert gehörten, wie z.B. die Abzocke bei den Warteschleifen. Noch hat der Bundesrat das letzte Wort. Und ob Provider künftig tatsächlich freiwillig das liefern, wofür sie schon lange kassieren, bleibt fraglich, denn dieser Passus wurde nicht übernommen. Wäre aber nicht übel, wenn man in Zukunft beim 6000er DSL wirklich 6000 bekommt und nicht wie jetzt bloß die Hälfte. Man bezahlt einen Daten-Highway und bekommt aber lediglich eine verkehrsberuhigte Zone. Das nennt sich dann Regio, kostet einen Aufschlag und ist vermutlich eine absichtliche Drosselung der Leistung, denn technisch ist mehr möglich. Hier liegt schließlich seit 1992 Glasfaserkabel....