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Leerkraft ?

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Wenn solche Lehrkräfte Leerkräfte unsere Kinder unterrichten, müssen wir uns über gar nichts mehr wundern...

Lehrer fordert Flugverbotszone für Bienen

Sedlitz Seit mehr als 25 Jahren hält Wilfried Kalinka aus Sedlitz (Oberspreewald-Lausitz) Bienen. Jetzt bringen die ihn womöglich vor den Richter. Weil seine Völker ihren Kot auf dem Auto eines Lehrers fallenlassen, fordert dieser nun Kalinka auf, seine Tiere in Schach zu halten.

In Wilfried Kalinkas Garten grünt und blüht es. Mittendrin summen seine Bienen um ihre Kästen herum. Für Kalinka ist dies sein Broterwerb. Nie hätten sie jemanden gestört. Doch nun sind die Tiere in der Nachbarschaft zum Ärgernis geworden. Ein Großteil ihres jährlichen Reinigungsflugs – dabei entleeren sich die Bienen – ist auf dem Lehrerparkplatz des Sedlitzer Oberstufenzentrums Lausitz gelandet, auf dem die Fahrzeuge der Pädagogen stehen. Die Folge: Die Fahrzeuge sind mit einer klebrigen Masse überzogen.

Einer der Lehrer hat sich nun einen Rechtsanwalt genommen und fordert den 58-Jährigen auf, künftig dafür zu sorgen, dass sich seine Tiere nicht mehr über dem Parkplatz erleichtern. Bei dieser Forderung kann der erfahrene Imker aber nur mit den Schultern zucken. „Ich kann den Bienen ja nicht verbieten, dort hinzufliegen“, sagt er. Durch den strengen Winter sei der Reinigungsflug in diesem Frühjahr tatsächlich mit mehr Dreck als sonst verbunden, betont Kalinka. Auch das könne er nicht beeinflussen. „Ich kann verstehen, dass sich jemand über den Kot auf seinem Auto ärgert“, so der Imker. Für ihn ist das jedoch kein Grund für einen Rechtsstreit.

Ludwig Zimmermann, Obmann für Rechtsfragen beim Landesverband Brandenburger Imker, kennt ähnliche Probleme. Auch er muss regelmäßig mit seinem Auto in die Waschanlage, weil seine Bienen sich nicht vorschreiben lassen, wo sie hinmachen. Nur eines ist klar: Sie tun es in der Nähe ihrer Heimat – wie auch im Falle von Wilfried Kalinka. Der 58-Jährige hat jedoch einen Vorschlag, um die verzwickte Situation zu lösen: „Wenn ich eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer bekomme, kann ich rechtzeitig Bescheid sagen, wenn der nächste Reinigungsflug bevorsteht.“ Dann müssten die Betroffenen ihre Autos für einige Tage woanders parken oder tagsüber abdecken.

Bis zum 4. Mai hat Wilfried Kalinka Zeit, auf den Brief der Rechtsanwaltskanzlei zu antworten. Die Anwältin des Betroffenen möchte sich zum Fall nicht äußern. Eine Unterlassungserklärung will Kalinka nicht unterschreiben. Er könnte sie eh nicht einhalten. Die Idee, den Betroffenen regelmäßig eine Autowäsche zu bezahlen, hält der Sedlitzer für unsinnig: „Wenn ich das bezahlen müsste, könnte ich gleich aufhören.“

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