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DAB+

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Brandenburg ist in vielerlei Hinsicht auf Entwicklungsland-Niveau stehengeblieben. Das sieht man an der nicht gebauten Autobahn A16, und daran, daß nach dem Brand am Sendeturm Calau der Empfang von Antenne Brandenburg einfach nicht wieder so hergestellt wird, wie er vorher war, um ohne Rauschen Radio hören zu können. Und seit Anfang August merkt man, das sich die Landesregierung nur für ihr Stadtschloß* interessiert - nicht aber für die Belange der Bevölkerung - auch daran, daß der anderswo schon weit verbreitete DAB+-Empfang nicht existiert und vor 2015 hier auch nicht existieren wird. Calau als Senderstandort fast in Sichtweite würde sich anbieten, wenn man denn Interesse hätte, aber der Turm wurde ja auch für das inzwischen verendete Vorgängerprojekt DAB schon nicht genutzt. In Berlin, Leipzig und Dresden funktioniert das tadellos, nur in Brandenburg mal wieder nicht, obwohl es Anbieter auch hier gäbe.

Auf Anfrage kam dazu diese Mail:

Sehr geehrter Herr *********,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an Digitalradio.

Die am 01.08.2011 offiziell begonnene Verbreitung des bundesweiten Programmensembles "DR Deutschland" erfolgt zunächst nur in den vorgesehenen Startregionen. Leider ist Ihre Region nicht mit dabei - die Nutzung des Senders Calau erfolgt daher nicht.

Natürlich ist mit dieser Sendernetzkonfiguration noch keine flächendeckende Versorgung möglich. Erst mit dem weiteren Netzausbau, ähnlich dem Aufbau der Mobilfunknetze, wird sich die geplante flächenhafte Versorgung mit Digitalradio einstellen. Wir möchten Sie daher um etwas Geduld bitten, bis der Ausbau der Sendernetze weiter voran geht bzw. abgeschlossen ist.

Mittelfristig (bis zum Jahr 2015) soll in einer zweiten Ausbaustufe 90 % der Fläche ganz Deutschlands für den mobilen Empfang des bundesweiten Programmensembles versorgt sein. Spätestens dann sollte auch in Ihrer Region der Empfang des bundesweiten Digitalradio-Programmpakets möglich sein.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen behilflich gewesen sein zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Martha Swierkot
Projektbüro Digitalradio

*das sich die Potsdamer Landesfürsten nur um ihren Schloßprunkbau kümmern und sonst um nichts, merkt man auch daran, dass die Hochwassergeschädigten Kommunen
auf den Kosten sitzen bleiben und der Herr "Professor" Dr. Matthias F., der sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit seinen Rüssel in die Kameras hält, es nicht mal nötig hat, diesbezügliche amtliche Anfragen überhaupt zu beantworten.


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